Kopfbild News

Kriebelmücken im Anmarsch

Insektenschutz im Frühling / Sommer
Kriebelmücken im Anmarsch

Seit dem Frühjahr sind sie wieder da und nerven nicht nur Mensch sondern auch Tier: Der Plagegeist die Kriebelmücke (Simuliidae).

Im Gegensatz zu gewöhnlichen Stechmücken, beißen Kriebelmücken ihre Opfer und erzeugen so bei diesem unter anderem starke Schmerzen und Schwellungen.

Die Kriebelmücke gehört, wie der Name schon sagt, zu den Mücken und zur Familie der Zweiflügler. In Deutschland selber sind mehr als 50 Arten, der weltweit etwa 2000 Arten der Tiergruppe bekannt. Ausschließlich die Weibchen fast aller Kriebelmücken sind obligate Blutsauger bei Mensch und Tier.

Wie sieht eine Kriebelmücke aus?

Eine Kriebelmücke ist zunächst mit zwei bis sechs Millimetern Körperlänge eine sehr kleine Mücke und ähnelt vom Aussehen eher einer Fliege.

Farblich gibt es ein Spektrum von rötlich-geld bis schwarz, wobei die helleren Farben vermehrt bei den Weibchen auftreten. Die Männchen allerdings besitzen die deutlich größeren Komplexaugen.

Bei den meisten Arten sind die Mundwerkzeuge stechend-saugend einsetzbar, dennoch gibt es auch einige Arten bei denen die Mundwerkzeuge stark zurückgebildet sind.

Tatsächlich werden sie hauptsächlich im Freien am Vormittag oder spätem Nachmittag Opfer eines Kriebelmücken Stichs. Die optimalen Wetterbedingungen für die Mücken, um aktiv zu sein, sind schöne, warm bis schwüle und schwachwindige Tage, die perfekten Bedingungen um alleine oder in Schwärmen anzugreifen.

Doch nicht nur der Mensch ist Opfer der Kriebelmücken, tatsächlich bevorzugen Sie sogar Wild- und Weidetiere. Auch Vögel werden nicht verschont.

Obwohl Kriebelmücken auch Nektarsauger sind und somit vermehrt Pflanzen wie Efeu und Weiden anfliegen, sind die Blutmahlzeiten an Lebewesen notwendig für die Ei-Entwicklung.

Die Kriebelmücke sucht ihre Wirte nach dem Geruchssinn aus, wobei der Körper- und Schweißgeruch der Wirte eine Rolle spielt. Wenn sie sich ein Opfer ausgesucht haben, fliegen sie dieses geräuschlos an und erzeugen bei der Berührung auf der Haut keinerlei Gefühl von Berührung.

Dann setzen die Mandibeln (Mundwerkzeug der Kriebelmücke) zum Biss an und es sammelt sich Blut in der Wunde. Dieses gesammelte Blut wird dann aufgesaugt.

Neben den Schmerzen die der Biss mit sich bringt, gelangt durch den Speichel der Kriebelmücke Blutgerinnungshemmer in die Wunde, wodurch lokale Blutverdünnungen und Blutergüsse entstehen. Des Weiteren kann es durch das Histamin, dass die Kriebelmücke durch den Biss in die Wunde befördert hat, zu pseudoallergischen Reaktionen kommen, die bei Weidetieren sogar zum Tod führen können.

Ungefährlich ist ein Biss auch nicht, da durch injizierte toxische Stoffe eitrige Entzündungen entstehen. Im schlimmsten Fall kann es dadurch zu Blutvergiftungen kommen und Krankheiten können durch die Kriebelmücke übertragen werden.

Aus diesem Grund sollte nach starken Symptomen eines Kriebelmückenstichs dringend ein Arzt aufgesucht werden. Symptome können unter anderem Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, Übelkeit, starke Schwellungen und selten auch Fieber sein.

Schützen Sie sich und Ihre Kinder weitgehend vor Kriebelmücken und den weiteren Insekten die der Sommer so mit sich bringt.

Dazu ist unsere Insektenschutztechnik nach Maß die ideale Lösung. Gemeinsam mit unseren Fachberatern finden Sie die perfekte und individuelle Lösung für Ihre Fenster und Türen. Dazu stehen Ihnen unsere zahlreichen und funktionellen Produkte, die nicht nur Fliegengitter enthalten, zur Verfügung. Informieren Sie sich hier und schützen Ihre Familie, um auch den Rest des Sommers unbeschwert genießen zu können.